Essstörung: Bulimie, Anorexie, Binge eating, Depression und Persönlichkeitsstörungen:

Meine eigene Lebensgeschichte hat dazu geführt, dass ich diese Leitthemen bis in die Tiefe ergründen musste. Was es alles braucht, um eine solche Störung zu entwickeln, dem musste ich mich stellen. Friss und stirb, ohne zu kotzen! Masochistische Züge die in keiner Absicht oder Freiwilligkeit stehen. Was will ein so heftiges Symptom uns sagen, wenn wir nichts mehr fühlen, außer dem unstillbaren Hunger? Die unkontrollierbare Attacke, die überein fällt wie ein großes unbesiegbares Monster. Das Monster hatte den Namen Kompensieren, Trigger, Gefühl der Leere und innere Einsamkeit, so groß, das die Menge/Masse es kaum schaffte hier Befriedigung geschweige denn, ein Sättigungsgefühl zu finden. Was ist los mit der Seele, die den Zugang zum Körper und Geist verloren hat? Wann fängt ein Körper an, nichts mehr zu fühlen? Nicht einmal ein Sättigungsgefühl?
Persönlichkeitsstörungen sind sehr brauchbar, wenn dieses Monster über den Körper fällt und dem Gefühl von Eigenwert, Selbstvertrauen, Selbstliebe nichts mehr übrig bleibt. Warum ICH? Warum NICHT ich? Was macht mich so besonders, dass ich diese Persönlichkeitsstörung brauchte? Warum musste ich mich verlieren?
Sich Ängsten stellen:

  • Irrationalität
  • was ist Liebe?
  • Selbstschutz
  • wann habe ich die Kontrolle in meinem Leben verloren?
  • Ein Chaos an wilden Gedanken, unkontrolliert, beherrschend, Nacht für Nacht in den Grübel Zwang.
  • Zwänge.
  • Wo ist die STOPP Taste?
  • Was dies bedeutet, ist das, was ich mir unter Hölle vorstelle!
  • Bulimie = Hölle

Kein Arzt erkannte diese Störung, wenn parallel noch Colitis Ulcerosa im Rucksack ist. Schlank, abgemagert passt ja zu dieser Krankheit. Welch ein Glücksmoment, wenn für den Suchtkranken jetzt kiffen ganz legal mit der Rechtfertigung dieser körperlichen Erkrankung, läuft. Jo, läuft! Für die Schmerzen gibt’s noch Morphium, was ein Geschenk. Bedient in der Bedürftigkeit auf allen Ebenen! Ja, dieses Leben musste sterben, ohne es zu beenden. Dem Trugschluss auf die Schliche kommen, wer sonst wenn nicht ich? Maskerade, Selbstlüge und das ewige suchen nach Nahrung. Welche Nahrung eigentlich? Und heute? Zum Glück ist heute – heute. Ein neuer Tag, weniger Nacht, vielmehr Gefühl und davon nicht wenig. Was braucht der Mensch wirklich?

  • Vielfältige Strategien,
  • systemische Sichtweisen,
  • ganzheitliches Denken und
  • gestalttherapeutische Handlungen, haben mir eine innere Stabilität gegeben.
  • Das Leben ist JETZT
  • vor allem größer,
  • als der unstillbare Hunger!

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